HR hat Nachholbedarf bei Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Bei beiden Zukunftsthemen haben die Personalabteilungen laut der gemeinsam von der Boston Consulting Group (BCG) und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e. V. (DGFP) herausgebrachten Studie „Future of HR in Strategy Sustainability and Technology “ erheblichen Nachholbedarf.

Laut der Studie haben die Unternehmen zwar die Bedeutung von Technologien für die HR-Funktion klar erkannt, allerdings sei sowohl die Veränderungsbereitschaft als auch die notwendigen Investitionen in den Wandel längst nicht ausreichend.

So hat die Befragung von 260 HR-Professionals in Deutschland hervorgebracht, dass Personalabteilungen durchaus mit unterschiedlichen IT-Systemen und technologischen Lösungen experimentieren, doch eine stringentere Umsetzung würde die strategische Aufstellung weiter stärken.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit hängen zusammen

Nur 16 Prozent der Unternehmen hätten innerhalb der HR-Abteilung eine Technologie-Einheit und jedes dritte Unternehmen verfüge nicht über ausreichend technologisches Know-how im Personalwesen. „Die Mehrzahl der Unternehmen ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht ausreichend auf Data-Analytics und andere Digitalisierungsthemen vorbereitet“, sagt Kai H. Helfritz von der DGFP und Co-Autor der Studie. Auch Dr. Philipp Kolo, Partner bei BCG und Co-Autor der Studie, erklärt: „HR-Manager müssen Budgets aufstocken und die Kompetenzen für den Einsatz von IT und Software ausbauen.“ Denn auch das zweite große Zukunftsthema für HR – die Einhaltung von ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) – lasse sich nur verwirklichen, wenn HR eine strategische Rolle einnehme und die Digitalisierung vorantreibe.

Denn die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit hängen zusammen. So verändern die ESG Kriterien – der Arbeits- und Gesundheitsschutz, gerechte Vergütung, Weiterbildung und die Wahrung von Menschenrechten – die Aufgaben des Personalmanagements sowie die Arbeitsweisen und Prozesse grundlegend. Die Befragung hat jedoch ergeben, dass nur vier Prozent der befragten Unternehmen in der Lage sind, notwendige Daten zu sammeln und zu melden und somit die Vorschriften zu erfüllen. Dabei sei eine solide Datenbasis auch wichtig, um gegenüber Investoren und anderen Stakeholdern ein nachhaltiges Handeln zu belegen.

Die strategische Rolle des HR-Managements

Ein weiteres Studienergebnis: Nur bei 60 Prozent der Firmen gestaltet die Personalabteilung die Unternehmensstrategie mit. Dabei spielen sogenannte People-Themen wegen des angespannten Arbeitsmarktes, der Digitalisierung des Personalwesens sowie den Anforderungen rund um die Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle in der Unternehmensstrategie.

„Um die strategische Position des HR-Managements weiter auszubauen, werden Daten eine wichtige Rolle spielen“, sagt Jens Baier, Senior Partner bei BCG und Co-Autor der Studie. „Das HR-Management setzt moderne Organisationsformen noch nicht flächendeckend ein – die Zufriedenheit mit der Personalarbeit steigt allerdings mit Elementen wie agiler, funktionsübergreifender Zusammenarbeit oder der Ausrichtung auf „Employee Journeys“.

Excel-Tabellen noch weit verbreitet

Doch noch ist die Mehrzahl der Unterzahl längst nicht bei dem formulierten Anspruch angelangt.

Nur acht Prozent der Unternehmen arbeiten mit einer ganzheitlichen Datenplattform, die alle relevanten Quellen zusammenbringt und so zielführende Analysen ermöglicht. Über hochwertige Daten verfügt nur jedes fünfte Unternehmen. 58 Prozent arbeiten stattdessen mit manuellen Excel-Berechnungen. Kai H. Helfritz, Co-Autor der DGFP: „Hier liegt ein großes Potenzial brach. Datengestützte Entscheidungen sind evident, nachhaltiger und glaubwürdiger; sie schaffen Mehrwert für Unternehmen und Mitarbeitende. Daher sollte HR nicht nur in IT investieren, sondern auch die dafür notwendigen Kompetenzen und Funktionen ausbauen.“

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